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Food

Forscher haben deinen Donut ein bissschen gesünder gemacht

19.06.2017, 08:26

Donuts, Quarkbällchen und Krapfen sind ungesund. Verdammt ungesund. Das ist kein riesiges Problem, weil:

(Bild: Giphy)

Aber trotzdem dachten sich Forscher, es wäre besser, die Gebäcke ein bisschen gesünder zu machen. Denn in Donuts und anderen frittierten Backwaren sind sogenannte Transfette enthalten.

  • Transfette (kurz: TFA) sind ungesättigte Fettsäuren (Deutsche Gesellschaft für Ernährung).
  • Anders als normale Fette haben sie keinen Vorteil für den Körper.
  • Aber viele Nachteile: die Erhöhung von Cholesterin und damit das Risiko für Herzerkrankungen zum Beispiel.

Für Bäcker sind die Transfette dennoch fast unersetzbar: Sie halten Backwaren auch bei großer Hitze stabil. Der Donut zerfällt beim Frittieren also nicht.

Forscher der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und des ttz Bremerhaven haben nun ein gesünderes Siedefett entwickelt.

Im Projekt zur "Siedefettoptimierung" wurde mehrere Jahre lang getüftelt. Herausgekommen sind vier Fettmischungen, die jeweils Anteile von weniger als einem Prozent Transfette haben (Forschungskreis der Ernährungsindustrie).

Das Beste: Die Idee wird direkt in den deutschen Bäckereien umgesetzt. Der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie (ja, den gibt es wirklich) hat einen Leitfaden verschickt, der die Bäckereien über die neuen Forschungsergebnisse und die alternativen Siedefette aufklärt (MDR).

Die Umstellung kommt gerade richtig: In den USA wurden Transfette gerade verboten, die EU arbeitet ebenfalls an einer Einschränkung.

Nicht nur Transfette sind gefährlich für den Körper – sondern auch zu viel Zucker. Wie hoch der Anteil von Zucker in Lebensmitteln und Getränken ist, ist aber vielen nicht klar.

Kannst du richtig schätzen, wie viel Zuckerwürfel hier jeweils drin sind:

(Es wird mit Zuckerwürfeln gerechnet und davon ausgegangen, dass ein Zuckerwürfel circa 3 Gramm wiegt.)


Haha

Dieses neu entdeckte Unterwassertier sieht aus wie ein...

19.06.2017, 08:22 · Aktualisiert: 19.06.2017, 08:22

Bei Austin Powers war immer sofort klar, was gemeint ist: