Bild: dpa/lth/Patrick Pleul

Food

Von wegen umweltbewusst: Die Generation Y wirft am meisten Essen weg

16.08.2017, 18:00

Viele junge Menschen interessieren sich für Nachhaltigkeit. Dazu zählt auch Lebensmittelverschwendung. Leider zeigt eine aktuelle Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, dass es oft nur beim Interesse bleibt. 

Für eine Studie zum Umweltbewusstsein wurden im vergangenen Jahr rund 2000 Personen ab 14 Jahren befragt. Die Wissenschaftler teilten sie nach Generationen ein. Das Ergebnis:

Die Generation Y wirft am meisten Essen weg.

Als "Generation Y" werden in der Studie die Menschen gezählt, die zwischen 1980 und 1995 geboren sind.

  • Nur 8 Prozent der nach 1980 Geborenen gab an, vergangene Woche keine Lebensmittel weggeschmissen zu haben.
  • Bei der Nachkriegsgeneration sagte hingegen jeder Vierte, vergangene Woche nichts weggeworfen zu haben.


Im Schnitt wirft jeder Deutsche rund 82 Kilogramm Nahrungsmittel pro Jahr weg – obwohl die Hälfte des Lebensmittelmülls in privaten Haushalten sogar noch genießbar wäre.

Die Wissenschaftler sagen: Ältere Generationen wissen, was Hunger heißt – und schmeißen daher weniger weg. 

Die Jüngeren wachsen hingegen im Überfluss auf, die Supermarktregale sind immer voll. Daher seien Lebensmittel für sie weniger wert.

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