13.07.2018, 19:54

3 Fakten

Sie sind schön bunt, in netten Formen, als Bärchen, als Frösche, als Würmchen: Fruchtgummis. Und wie lecker die schmecken! Konsequente Vegetarier und Veganer verzichten aber auf diese Süßigkeit, denn die meisten Fruchtgummis bestehen aus tierischer Gelatine.

Hier sind 3 Dinge, die du über Gelatine wissen solltest:

1.

Gelatine stammt von toten Tieren

Das glibberige Zeug ist ein Eiweiß, also ein Protein. Ganz präzise besteht es zu 90 Prozent aus Eiweiß, zu zwei Prozent aus mineralischen Salzen und der Rest ist einfach Wasser. Gelatine wird aus Schlachtabfällen hergestellt.

Sie entsteht durch das Auskochen von Häuten und Knochen und Bindegewebe wie etwa Sehnen, Knorpel und Bänder. Laut Peta stammen 80 Prozent der Speisegelatine in Europa aus der Haut von Schweinen, die übrigen 20 Prozent ergeben sich aus dem Abkochen der Haut von Kühen.

2.

Gelatine wird vielfältig eingesetzt

Klar, zum Beispiel in nicht-vegetarischen Fruchtgummis. Da sprechen wir dann von Speisegelatine. Sie wird aber auch bei zum Beispiel Lakritze, Schokoküsse, Marshmallows, Wackelpuddings oder bei Frischkäse verwendet.

Dann gibt es noch Gelatine, die im Lebensmittelbereich als "Hilfsstoff" eingesetzt wird. Sie klärt Weine, Softdrinks und Säfte. Damit werden Trübstoffe entfernt. Es gibt dafür keine Kennzeichnungspflicht.

Abgesehen vom Lebensmittelbereich ist Gelatine auch in Kosmetikprodukten wie Shampoos, Duschgelen, Gesichtsmasken oder Cremes zu finden.

Bei Medikamenten dient das Protein als Überzugsmittel von Tabletten, Kapseln, oder als Bindemittel.

Der Vebu erklärt in seiner Kampagne "Mach es ohne", wie versteckte tierische Inhaltsstoffe erkannt werden können.

3.

Es gibt vegane Alternativen

Agar-Agar ist ein Produkt aus Algen, das problemlos als Alternative zu Gelatine benutzt werden kann. Johannisbrotkernmehl, Pektin, Guarkernmehl oder Stärke haben den gleichen oder einen ähnlichen Effekt.

Hier kannst du dir ansehen, wie Gelatine hergestellt wird:


Fühlen

Die "Bikinifigur" ist Schwachsinn – diese Frauen zeigen, warum

13.07.2018, 19:34 · Aktualisiert: 13.07.2018, 19:35

Jeden Sommer kommt es wieder, so zuverlässig wie Mücken oder Sonnenbrand. Schon im Frühjahr sieht man es auf Titelseiten von Frauenmagazinen und hört es in besorgten Gespräche unter Freundinnen. Umso häufiger, je höher die Temperaturen steigen. Dieses eine Wort: "Bikinifigur." Ein Wort, das mancher Frau den Tag vermiesen kann.

Denn hinter der "Bikinifigur" verstecken sich eine ganze Menge Erwartungen. Die Erwartung eines Sommers, den man gerne in der Sonne verbringen will, am Strand, im Freibad. Die Erwartung, dort entsprechend gekleidet sein zu müssen – im Bikini, im Badeanzug. Auf jeden Fall mit wenig Stoff. Die Erwartung, dass ein Körper, der mit wenig Stoff bedeckt ist, auf eine bestimmte Weise auszusehen hat. Und damit verbunden die Erwartung, dass ein Körper, der nicht so aussieht, rechtzeitig getrimmt werden muss. Damit aus der Figur eine Bikinifigur wird.