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Du liebst Longdrinks und Cocktails? So mixt du bald wie ein Profi

03.07.2017, 14:50 · Aktualisiert: 04.07.2017, 12:26

Damit es bei deiner nächsten Party mehr gibt als nur Wodka-O und Whiskey-Cola.

Gleich zu Beginn ein Fun Fact: Wusstest du, dass Cocktails ursprünglich vor allem morgens getrunken wurden? Soll noch mal einer sagen, früher sei nicht alles besser gewesen! Heutzutage wirst du wahrscheinlich kritische Blicke ernten, wenn du dir zum Frühstück einen Mai Tai bestellst.

Lecker und vielseitig sind Cocktails aber auch heute noch. Es gibt einen für jeden Geschmack und für fast jede Gelegenheit. Und darum ist es eine Schande, dass man so selten dazu kommt, sie zu genießen.

Nur: Wenn du Lust auf so einen Drink hattest, musstest du dir bisher immer eine Hose anziehen, deine Wohnung verlassen und eine Bar aufsuchen. Und dort musstest du, je nach Cocktail, tief und häufig sogar noch tiefer in die Tasche greifen.

(Bild: giphy)

Das ist jetzt vorbei! Wir zeigen dir, wie du deine Lieblingscocktails ab heute einfach fix daheim herstellen kannst.

Grundwissen

Ein bisschen Rum, mehrere Schuss Irgendwas aus verschiedenen unidentifizierbaren Flaschen, diverse Zitronen (oder waren es Limonen?) und am Schluss eine Kirsche und ein Schirmchen. Nachdem die Barfrau in Schallgeschwindigkeit Dinge ineinander geschüttet, wild gerüttelt und durch diverse Siebe gegossen hat, steht plötzlich ein wunderschönes und wohlschmeckendes Kunstwerk vor dir. Und du so:

(Bild: giphy)

Du glaubst fast, das sei reine Magie. Aber keine Sorge, es ist leichter, als es aussieht:

Ein super Nachschlagewerk für jeden, der erstmal eine ausführliche Übersicht über die grundsätzlichen Zubereitungsweisen von Cocktails braucht und sich auch für Hintergrundwissen rund um die Barkultur interessiert, ist Cocktailian: Das Handbuch der Bar. In dieser umfangreichen und übersichtlich aufgebauten "Barkeeper-Bibel" lernst du unter anderem, wie du aus nur 13 Basis-Rezepten über 100 weitere Cocktails ableiten kannst.

Ein anderes großes Standardwerk der Barliteratur ist Schumann's Bar, erstmals 1991 erschienen. Kern des Buches ist eine riesige Rezeptsammlung von über 500 klassischen Cocktails, Aperitifs und so weiter, komplett mit Profiwissen des legendären Barkeepers Charles Schumann. Dessen Credo? Klassisch, wenige Zutaten, kein Schnickschnack – und natürlich beste Qualität.

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Unsere dritte Empfehlung geht an Franz Brandls Cocktails – Die 1000 besten Drinks mit und ohne Alkohol mit mehr als 90% 5-Sterne-Bewertungen bei Amazon. Grundbegriffe, Grundzutaten und Grundwissen sind hier auch für blutige Anfänger verständlich erklärt. Wenn du mit den Klassikern durch bist, hilft dir der Bestseller außerdem mit einer genialen "Was-passt-zu-was"-Tabelle beim selbstständigen Kreieren von Cocktails auf die Sprünge.

(Bild: Amazon)

Grundausrüstung

Um mit dem Mixen loslegen zu können, brauchst du eine Basis-Ausrüstung. Die gibt es in guter Qualität schon für wenig Geld. Zum Beispiel beim Cocktail-Shaker-Set von VINENCO aus Edelstahl, mit Messbecher, Barlöffel, Barstößel (das ist das Ding, mit dem du beim Mojito die Limetten zerquetschst) und integriertem Sieb im Shaker. Sehr gut vong Preis-Leistungsverhältnis her ist auch das Shaker-Set von Beyond und das Bestseller-Set von Savisto, mit halb-durchsichtigem Shaker.

(Bild: Amazon)

Jetzt fehlen dir eigentlich nur noch zwei Basis-Tools, bevor du dich an deinen ersten Tequila Sunrise machen kannst. Erstens: Die Wahrscheinlichkeit, dass du es im Rahmen deiner neuen Mixer-Karriere mit Zitronen oder Limetten zu tun bekommst, ist hoch – und diese Hand-Saftpresse könnte dabei dein bester Freund werden.

Zweitens: Eine der wichtigsten Zutaten für Cocktails wollen wir nicht vergessen: Eis. Jede Menge Eis!

Falls du noch eine Plastik-Eiswürfelform in der Tiefkühltruhe hast, ist jetzt eine tolle Gelegenheit, sie gegen eine Form auszutauschen, aus der sich die Würfel auch ohne chirurgische OP entfernen lassen. Diese hier aus Silikon haben genau die richtige Größe, um bei Bedarf auch kleinere Früchte wie Himbeeren in deinem Cocktail einzufrieren!

(Bild: Amazon)

Für viele Drinks brauchst du allerdings zerkleinerte Eiswürfel. Im Vergleich zu der Eiswürfel-in-Tuch-einwickeln-und-mit-dem-Hammer-draufhauen-Methode haben sich Ice-Crusher als effektiver und weniger gefährlich erwiesen. Dieses handbetriebene Gerät (einfach feste kurbeln) hat sehr gute Bewertungen. Noch leichter machst du es dir mit der elektrischen Version: Zum Beispiel dieser hier aus dem Hause Kenwood: ein Universalzerkleinerer der neben Eis auch bestens für Nüsse, Kräuter, Fleisch und so weiter geeignet ist. Oder die etwas edlere Variante: Ein Edelstahl-Eiscrusher, der pro Minute 1 Kilo Eis klein machen kann – wenn es mal schnell gehen muss.

Und wenn das Eisfach leer ist... holst du einfach deine Eismaschine raus. Diese hier hat super Bewertungen, braucht keinen Wasseranschluss und stellt Eiswürfel in drei verschiedenen Größen her. Und auch über dieses Modell liest man nur Gutes.

(Bild: Amazon)

Du hast deine erste selbstgemachte Margarita schon hinter dir?

Wenn du schon ein bisschen Erfahrung im Mixen hast oder dich einfach für etwas kompliziertere Kreationen interessierst, ist Cocktails: Die Kunst, perfekte Drinks zu mixen von Cocktail-Kenner Klaus St. Rainer alias "The Saint" etwas für dich. Da findest du neben tollen und innovativen Ideen zu alkoholischen Cocktails auch jede Menge Rezepte für richtig gute alkoholfreie Partydrinks.

Tipps aus der legendären "Please Don't Tell"-Bar in New York gibt's in dem im Comic-Noir-Stil bebilderten Das geheime Cocktail-Buch. (Vorsicht: Da es hier drin erstens nur amerikanische Mengenangaben und zweitens viele spezielle Zutaten aus Übersee gibt, solltest du genug Muse, Motivation und Vorwissen mitbringen).

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Nicht nur was für Profis, sondern auch für interessierte Hobbymixer ist The Curious Bartender: The Artistry and Alchemy of Creating the Perfect Cocktails. Hier geht es nicht mehr (nur) um's Zusammenmixen, sondern vor allem um das Verständnis des Zusammenspiels verschiedener Aromen, Farben und Geschmacksrichtungen in alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken.

Wie aus fermentierten und destillierten Kräutern und Pflanzen aller Art berauschende Flüssigkeiten werden, lernst du in Stewart's Botanischem Barbuch. Und auch hier sind natürlich tolle Rezepte drin.

(Bild: Amazon)

Unser aktueller Liebling in Sachen flüssige Sterneküche ist aber Cocktailkunst - Die Zukunft der Bar. In diesem Werk bekommst du nicht nur Basiswissen zu Rezepten und Herstellung kredenzt. Die Geheimnisse verschiedener Avantgarde-Cocktails werden zudem in Verbindung mit Leckerbissen aus der molekularen Küche gesetzt, sodass du dich mit diesem Buch gewissermaßen holistisch berauschen kannst.

Und wo wir schon auf dem Profi-Level angekommen sind: Echte Profis kühlen manche Drinks, ohne sie zu verwässern. Sie verwenden dabei sogenannte Whiskey-Steine anstelle von Eiswürfeln. (Tipp: Aus Edelstahl, nicht aus Speckstein!)

(Bild: Amazon)

Und nein, die kommen nicht in deine alten Wassergläser mit dem abgeplatzten Blümchenmuster. Wenn du deine neuen Cocktailkünste erst ausprobiert hast, wirst du höchstwahrscheinlich darauf bestehen, das wertvolle Selbstgemachte auch in einem passenden Glas zu präsentieren. Hier sind schöne Gläser-Sets für Longdrinks, für Cocktails mit Ananas am Rand, Whiskey & Co und natürlich für den klassischen Martini.

Wir wünschen dir jede Menge Spaß beim Selber-Mixen, Ausprobieren und Neu-Erfinden deiner liebsten Cocktails. Und wenn dich der Barkeeper im Casino das nächste Mal fragt, ob du deinen Wodka-Martini gerne geschüttelt oder gerührt haben willst – dann kannst du so versiert antworten wie James Bond persönlich...

(Bild: giphy)


Haha

17 Dinge, die du kennst, wenn du ständig Hunger hast

03.07.2017, 14:06

Ja, wir alle müssen essen. Ja, die meisten Leute essen ganz gern.

Dennoch: Einige von uns führen eine etwas intensivere Beziehung zum Essen. Und für die ist Hunger der absolute Endgegner.

Diesen Menschen werden die folgenden Situationen ziemlich bekannt vorkommen: