Bild: Think Tank Gallery/Irina Logra

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So sehen hundert Quadratmeter Kuchen aus

14.03.2016, 07:00 · Aktualisiert: 12.04.2016, 14:28

Willkommen im Creepy Candy Wonderland

Kronleuchter aus Sahne, Wände aus Zuckerguss, Stuck aus dem Spritzbeutel – ein bisschen wie im Schlaraffenland. Wäre da nicht dieses Gebiss im Sahnehäubchen.

Scott Hove, Künstler aus Los Angeles, baut auf Flächen von mehreren hundert Quadratmetern riesige Kuchen-Installationen. Zu schön wäre es, könnte man wirklich durch eine echte Torte spazieren. Tatsächlich sind die Kunstwerke aus Holz, garniert mit Acrylmasse, Fake-Obst und Swarovski-Steinen.

Hove bricht die süße Idylle durch Objekte, denen eine "natürliche Gewalt" anhaftet, wie Wolfsgebisse oder Totenschädel. Das erklärt er in einem Video zu der Ausstellung "Break Bread", die es derzeit in der Think Tank Gallery in Los Angeles zu sehen gibt. Neben den Werken des Künstlers Baker’s Son hat er dort sein süßes Gruselkabinett errichtet. Davor waren seine Werke in der Ausstellung "Cakeland" zu finden.

Eines von Hoves Kunstwerken schmückte außerdem eine Wand in Dismaland, der düsteren Version von Disneyland, das von dem britischen Streetart-Künstler Banksy gebaut wurde. "Jeder, der Licht und Schatten in seinem Leben hat, wird sich in dieser Installation wiederfinden", sagt Hove.

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